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| | |-+  Preis für Reitbeteiligung?
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Autor Thema: Preis für Reitbeteiligung?  (Gelesen 576 mal)
Tom
Gast
« am: Mi, 03. Feb. 10, 18:46:27 »

Für meine 15jährige Tinkerstute habe ich eine Anfrage für eine "Art" Reitbeteiligung. Eine professionelle Reittherapeutin interessiert sich dafür, sie  als Therapiepferd einzusetzen.
Wieviel sollte ich für diese Art der Reitbeteiligung verlangen? Was zahlt man im Schnitt für eine "normale Reitbeteiligung 1 oder 2 mal pro Woche?
 
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MrsC
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« Antworten #1 am: Do, 04. Feb. 10, 21:03:09 »

Hallo Tom!

Möchte sie das Pferd denn als RB und für die Arbeit oder als Leihpferd nur für ihre Arbeit?
Als RB "mietet" man ein Pferd für sich. Als Leihpferd bräuchte sie eine andere Versicherung.
Da musst aufpassen.

Meine RB haben bisher 60 Euro für zwei bis drei Mal die Woche reiten bezahlt.
Üblich ist auch halbe Stallmiete - aber dann mindestens drei/vier Mal die Woche, oder mehr.

Als Leihpferd habe ich immer 10 Euro für die Stunde verlangt. Was ich jetzt aber nicht mehr tu. Also, wenn ich mein Pferd an einen Reiter verliehen hab, bekam ich für die Stunde 10 Euro. Was aber billig ist.

Ich kenne Höfe, da verlangen sie 20 Euro für ein Leihpferd. Und bei einem benachbarten Stall hätte ich 15 Euro für das Ausleihen für meine therapeutische Arbeit mit einem Pferd zahlen müssen.

Käme dein Pferd zu denen, oder bleibt es bei dir?
Wenn dein Pferd diese Arbeit machen soll, dann lass mich dir den Tip geben, dass es unbedingt einen Ausgleich dazu braucht. Sowohl reiten als Sport (auch im Gelände), wie auch das Herdenleben!! Es ist ein sehr harter Job für die Tiere und sie arbeiten wirklich mental sehr hart!





Und wie gesagt: Erkundige dich genau, wie das Pferd versichert ist! Ob es als Therapiepferd über die Therapeutin versichert wird.

Alles Liebe, Claudia
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Tom
Gast
« Antworten #2 am: Fr, 05. Feb. 10, 00:23:52 »

Die Interessentin ist Lehrerin an einer Sonderschule für Behinderte und hat eine Zusatzausbildung für Hippotherapie. Ein- oder zweimal pro Woche macht sie diese Therapie am/auf dem Pferd mit einigen ihrer Schüler. Das bisher dafür genommene Pferd steht nicht mehr zur Verfügung. Daher braucht sie jetzt "Ersatz". Es geht also nicht um eine wirkliche Reitbeteiligung, sondern nur um die Therapiestunden.

Ich treffe sie erstmals nächste Woche, um die Angelegenheit zu besprechen und damit sie Pferd, Stall und reittechnische Anlagen etc. begutachten kann und wir Einzelheiten besprechen können.

Ich habe das Ganze "Reitbeteiligung" genannt, weil ich es so ähnlich gerne regeln würde: Sie (bzw. die Schule oder wer auch immer) zahlt eine monatliche Pauschale und kann dafür mein Pferd an seinem Stall und mit unserer Ausrüstung (Sattel, Kappzaum, Trense etc.) für eine vereinbarte Zeit für therapeutische Zwecke einsetzen. Möglicherweise ist eine besondere Versicherung dafür erforderlich, aber das müsste der Schulträger bzw. die Reitherapeutin regeln oder aber die Mehrkosten tragen.

Selbstverständlich wird meine Tinkerin an den anderen Tagen weiterhin von mir oder meiner Tocher geritten, am Boden gearbeitet oder longiert. Das Pferd hat, anders als viele andere, täglich etwas leichte - mittelschwere (Dressur) Arbeit im Roundpen, auf dem Reitplatz oder im Gelände und steht ansonsten tags in der Herde auf der Weide, bzw. im Winterpaddock und nachts in einer 3X6 Meter offenen Box.

60 Euro im Monat für eine Reitbeteiligung für 2-3 mal reiten pro Woche empfinde ich als einen  Super-Sonderpreis.  Schockiert Das würde ich nur akzeptieren, wenn ich selbst das Pferd nicht ausreichend arbeiten könnte und froh wäre über die Reitbeteiligung und wenn die Reitbeteiligung dem Pferd und seiner Ausbildung gut tut!. Das ist aber bei uns nicht so. Na, ich were mal hören, was die Lehrerin mir sagt, wieviel sie bzw. der Schulträger bisher gezahlt haben...   Zwinkernd
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MrsC
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« Antworten #3 am: Fr, 05. Feb. 10, 14:15:41 »

Hört sich wirklich gut und solide an, das Ganze.
Viel Glück und Erfolg!

Ja, also, da du ja ein wirklich gut ausgebildetes Pferd zur Verfügung stellst, kannst du sicher mehr verlangen.
Es kommt auch stark auf das Gebiet an, wo man mit seinen Pferden ist. In München zahlst freilich sicher viel mehr als hier bei uns am Land.
Wie schon gesagt, viele hier verlangen für Schulpferde als Leihpferde 20, 25, und mehr Euro für eine Stunde reiten.
Eine Bekannte hat hier im Umkreis für die Hippotherapie 15 Euro für´s Leihpferd bezahlt, für eine halbe Stunde.

LG
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« Antworten #4 am: Di, 16. Feb. 10, 11:08:20 »

Ich hatte für eine Reitbeteiligung für 2x die Woche reiten 80 Euro verlangt. Ist ein relativ normaler Preis im Münchner Raum.

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Tom
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« Antworten #5 am: Di, 16. Feb. 10, 18:17:51 »

Das kommt meinen Vorstellungen schon näher. Ursprünglich hatte ich eigentlich an 100,- Euro monatlich für 2X reiten pro Woche gedacht/erhofft.  Augen rollen
Als die Lehrerinnen mir dann bei einem erstenTreffen sagten, dass sie für das Vorgänger-Therapiepferd nur 35,- Euro im Monat gezahlt hätten und die Eigentümerin dafür sogar eine Reiterunfall-Versicherung abgeschlossen und bezahlt hat, hätte ich mich fast auf den A... gesetzt.  Schockiert  Zwar mussten sie bei dem Preis auch Stallarbeit machen, aber das kommt bei meinem Stall nicht in Frage, bzw. erleichtert oder verbilligt mir den Einstellplatz nicht. Das ist ein Vollpensionsplatz: 250 Euro monatlich.

Naja, ich habe dann vor lauter Schreck 50,00 Euro verlangt und glaube es wird nix draus.  Unentschlossen  Jedenfalls muss erst noch der Förderverein der Schule gefragt und ich habe verlangt, dass sie die Versicherungsfrage klären müssen.
Falls ich eine zusätzliche Versicherung zur bestehenden Pferdehalterhaftpflicht mit Fremdreiterrisiko abschließen muss, werde ich verlangen, dass die Kosten auch noch erstattet werden. Eigentlich müsste doch die Reittherapeutin auch eine Reitlehrerhaftpflicht haben...  Unentschlossen
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« Antworten #6 am: Di, 16. Feb. 10, 20:20:59 »

Ja. Eine Reitlehrerhaftpflicht, denn die springt dann ein, wenn der Mensch Mist gebaut hat.
Und eine Therapiepferde-Versicherung, die springt ein, wenn das Pferd Mist gebaut hat. Zwinkernd

Soll heißen:
Auch wenn ich kein Reitlehrer bin (hab keinen Trainerschein) muss ich als Therapeut eine Reitlehrer-Berufshaftpflicht abschließen. Denn wenn ich z.B. vergess, bei einem Pferd den Voltigurt oder Sattelgurt nachzugurten und darum das Kind vom Pferd purzelt, dann zahlt diese Berufshaftpflicht.
Wenn aber ein Kind auf einem Pferd sitzt und runter fällt, weil dieses plötzlich scheut (ohne dass ich dafür in Verantwortung gezogen werden kann), dann greift die Schulpferde/Therapiepferde-Haftpflicht.
Zudem habe ich noch eine Leihpferdehaftpflicht. Die ist bei meiner Therapie-haftpflicht mit drin. D.h. ich kann Pferde für Ausritte verleihen und auch ein Pferd für mich ausleihen um damit Therapie zu arbeiten.
Wenn also deine Tusnelda bei der Agentur Kaup versichert ist, dann hätte sie die Leihpferde-Versicherung mit dabei. Dann würden dir überhaupt keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Wenn du gern mal noch näheres dazu wissen möchtest, du kannst mich sehr gern anrufen, wenn du willst.

So viel ich dazu weiß, kann ich dir dann gern sagen.

Pass auch auf wegen Folgeschäden, wie die dann abgesichert sind!! Soviel ich weiß, werden Folgeschäden nur sehr widerwillig von Versicherungen übernommen - oder gar nicht. Die Frage musst auch noch klären. Da hilft am Besten eine Unfallversicherung der Klienten/Kunden.

Die Handynummer schick ich mit PN.

LG Claudia
« Letzte Änderung: Di, 16. Feb. 10, 20:22:45 von MrsC » Gespeichert

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Vanessa
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« Antworten #7 am: Mi, 16. Jun. 10, 13:04:08 »

hallöchen ;
also ich bezahle als Reitbeteiligung 40 euro im Monat und darf 2 mal die Woche kommen. In den Ferien darf ich auch öfters kommen (3-4 mal die woche)
Ich darf reiten; putzen; spazieren gehen , graden lassen , putztag (einmal im Monat wirklich ALLES putzen ) ; aber im größten Teil reite ich viel und lerne auch viel dabei. Ich kann auch an Reitunterricht mit einem ausgebildeten Lehrer machen (  er ist wirklich gut Grinsend ) das kostet pro stunde glaube ich 30 euro.
Das geld wird dann mit allen beteiligten aufgeteilt. (z.B. 3 personen wollen a Unterricht teilnehmen; jeder bezahlt 10 ,- )
Ja, eigentlich ist 40 euro dann schon ziemlich billig, da ich a auch alles machen darf. Aber wenn ich erlich bin, würde ich 60 euro nicht bezahlen. Lächelnd
Weil ich auch sehr viel arbeit jedes mal habe. Mit putzen; ausmisten ; wiese abäppeln ; Reiten ; und alles was dazu kommt und das Wetter spielt da auch eine große rolle Grinsend )
Naja, ich finde 40€ - 50€ wäre gerecht .

VLG;
Vanessa
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